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Unsere Vision

In einem Traum, da steht ein Haus
an eines Waldes Rand.
Und links davon zwei Apfelbäume reichen sich die Hand.

So beginnt ein Gedicht von Stefan aus dem Jahr 2013, das bei uns seitdem an der Wand hängt. Unser Traum ist nicht neu. Wir haben lange darüber nachgedacht, wo, wie und mit wem wir leben wollen, wie unser Alltag aussehen soll und welche großen und kleinen Besonderheiten wir uns wünschen. 

Wir haben mit Gleichgesinnten und Andersgesinnten gesprochen. Haben Hof-Gemeinschaften und Selbstversorger-Paare besucht, waren in den Alpen, im Schwarzwald, den Vogesen und bis nach Südfrankreich unterwegs. Klar wurde uns dabei vor allem eines: am besten geht es uns dann, wenn die Einfachheit des Lebens den Raum frei lässt für große Gedanken und wilde Kreativität. Oder einfacher gesagt: wir wollen uns immer so fühlen wie auf Reisen mit Zelt, Laptop und WLAN - naturnah, einfach, frei. Das aber verwurzelt an einem Ort, an dem sich die Dinge über längere Zeit entwickeln dürfen. Und wo wir den Lauf der Jahreszeiten und des Lebens wirklich erleben können. 

Es führen kleine Pfade
durch ein lebendes Geäst.
Und Hummeln, Bienen, Schmetterlinge
feiern dort ein Fest.

Uns ist klar, dass wir mit jedem Handeln eine Entscheidung darüber treffen, in welcher Welt wir leben wollen. Wir übernehmen die Verantwortung für die Erde, auf der wir leben dürfen und handeln im größtmöglichen Respekt gegenüber allem was ist.  

Und manchmal kommen Leute her
und wundern sich und staunen sehr:
Dass so ein wilder Garten …
das war nicht zu erwarten!

Wir wollen nicht der Gesellschaft den Rücken kehren. Vieles, was auf dieser Welt vor sich geht erschüttert und betrübt uns und macht uns Sorgen. Aber wir wollen weder in einer Schockstarre des Entsetzens verharren noch uns von allem abschotten. Wir wollen so leben, wie wir es für richtig halten. Und wir wollen den Menschen, die sich ehrlich dafür interessieren unsere Türen öffnen. Wir lernen jeden Tag dazu. Und was immer wir lernen: wir wollen es nicht allein für uns behalten. 

Der Boden nährt, das Bächlein tränkt
es ist das wahre Leben.
Und eines Tages – glaube mir –
wird’s all das wirklich geben!

Zuhause
Stefan Beyer, Dezember 2013

In einem Traum, da steht ein Haus
an eines Waldes Rand.
Und rechts davon zwei Apfelbäume
reichen sich die Hand.

Es führen kleine Pfade
durch ein lebendes Geäst.
Und Hummeln, Bienen, Schmetterlinge
feiern dort ein Fest.

Es ist nicht weit bis in die Stadt;
kein halbes Stündchen mit dem Rad.

Und manchmal kommen Leute her
und wundern sich und staunen sehr:

Dass so ein wilder Garten …
das war nicht zu erwarten.

Der Boden nährt, das Bächlein tränkt
es ist das wahre Leben.
Und eines Tages – glaube mir –
wird’s all das wirklich geben!