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Wie geht's weiter?

Als diese Webseite unter fermeculturesauvage.net online ging - und mit ihr unsere Instagram - und Facebook -Accounts - waren wir fest davon überzeugt, schon bald ein kleines Haus in Frankreich zu mieten. Dort wollten wir unsere Selbstversorgung ausbauen, zwei Gästezimmer für Besucher einrichten und endlich die Ideen umsetzen, für die es mehr Platz braucht, als eine kleine Wohnung und einen halben Bauerngarten am Hang.

Daraus wurde nichts. Und so kam es, dass wir unsere Streams und unsere Webseite zwar nicht mit dem neuen Leben in Frankreich füllten, dafür aber mit all den Dingen, die uns im Hier und Jetzt beschäftigen. Und weil das grad so interessant, grad so toll war, machten wir weiter, bis sich nun die Frage stellte:

Wo soll das alles hinführen? Und: wie geht's eigentlich weiter?

Das Hier und Jetzt

Im Moment wohnen wir zur Miete in einer kleinen Wohnung auf einem alten Bauernhof im Hochschwarzwald. Und das ist gut so. Denn die Landschaft hier ist unglaublich schön. Wir sind - entgegen dem Cliché vom dunklen Schwarzwald - umgeben von wildem Mischwald, von Bächen und ungespritzten Wiesen, auf denen unsere Kater frei und ungestört jagen können und wo wir herrliche Wildpflanzen in großer Vielfalt finden. Die Luft ist so klar, dass es einem fast die Sinne raubt, wenn man nach ein paar Tagen anderswo hier wieder auftaucht. Unser Wasser kommt von der eigenen Quelle. Und der Hof wird mit dem Holz aus den umliegenden Wäldern beheizt, wobei wir beim Ausdemwaldholen und Stapeln mit Hand anlegen.

Und doch ist unsere Zeit hier begrenzt. Denn der Hof soll in einigen Monaten an eine Familie übergeben werden, die ihn weiter führen will und die den Platz brauchen wird, den wir momentan bewohnen. Dazu kommt, dass wir langfristig für unsere Ideen definitiv mehr Platz brauchen. Und dass wir auch mehr tun wollen... ein Haus renovieren zum Beispiel. Der Garten soll wachsen. Weitere Tiere sollen dazu kommen. Und und und.

Und trotzdem: es passiert schon viel.

Schon jetzt experimentieren wir, sammeln, kochen und backen, planen, bauen und scheitern, erleben, erkennen und genießen.

Und genau daran wollen wir anknüpfen...

Wo wir hin wollen

Für mich hat es eine ganze Weile gedauert, bis der Knoten platzte. Ich erinnere mich noch genau, wie vor ziemlich genau drei Jahren die konkrete Idee reifte, aus der Begeisterung für Selbstversorgung mehr zu machen. Der Plan war, dass sich all der Enthusiasmus für verschiedene Dinge elegant um einen Hof und ein Hof-Business winden sollten.

Doch der Gedanke war nicht nur schön, sondern auch lähmend. Denn da - trotz einiger Bemühungen online wie offline - kein passender Ort auftauchte, waren wir zum Warten verdammt, bis endlich die passende Gelegenheit auftauchen würde.

Zwei Australier brachten mich schließlich auf eine - für mich jedenfalls - revolutionäre Idee: Hof-Business geht auch hofunabhängig, grade so wie man Selbstversorgung auch ohne eigenen Hof anfangen kann. Und so kamen wir zu dem, was uns - hoffentlich - in nächster Zeit viel beschäftigen und neben Kopfzerbrechen auch viel Freude bereiten wird...

"Ferme de la Culture Sauvage" wird "Wilde Kultur"

Wir machen weiter!

Und das was wir tun, wollen wir nicht für uns behalten, sondern mit anderen teilen. Und deshalb haben wir Wilde Kultur gegründet und sind ab sofort über neue Links erreichbar:

Wer sich bereits für unseren Newsletter eingetragen hat, bleibt selbstverständlich auf der Liste. 

Auch wenn der Name sich geändert hat, geht es doch weiterhin um DAS Thema: (wilde) Selbstversorgung. Das heißt: Einblicke in unseren Alltag als Teil-Selbstversorger, Rezepte für verdammt leckere Unkraut-Gerichte, Bilder vom Hof und aus dem wunderschönen Hochschwarzwald, Berichte von Hofsuche und Lernreisen - und und und.

Warum Wilde Kultur?

Der Begriff Culture Sauvage entstand Ende letzten Jahres beim Brainstormen für einen passenden, französischen Hofnamen. Wilde Kultur ist die deutsche Übersetzung davon. Und bedeutet für uns...

  • das harmonische Zusammenspiel von Mensch und umgebender Natur - auch wenn diese Deutung umstritten ist: für uns ist der Mensch nicht das Gegenteil sondern ein Teil der Natur,
  • achtsamer Umgang und Respekt vor allem, was ist,
  • sich an der Fülle der Natur bedienen, aber nur so viel nehmen, wie man braucht und wie das Ökosystem vertragen kann,
  • sinnvolle, alte Techniken genauso wie sinnvolle, neue Technologien und Erkenntnisse nutzen,
  • ständiges Lernen und Weitergabe von erlernten Fähigkeiten.

Woran wir aktuell arbeiten

Wir haben viele Ideen für "Wilde Kultur". Aktuell arbeiten wir sogar bereits an unserem ersten eigenen Produkt! Insbesondere die jetzt anstehenden Herbst- und Wintermonate wollen wir dafür nutzen, klar herauszuarbeiten, was wir in Zukunft anbieten wollen. 

Zu unseren Ideen gehören insbesondere spannende Kursangebote und einige nützliche & schöne Produkte. 

Und zum Schluss...

... wir freuen uns riesig auf das was kommt.

Wir wissen, dass es nicht der Hof ist, der unser Leben definiert. Sondern es sind die Ideen, die Prinzipien und die Begeisterung. Für ein naturnahes, selbstbestimmtes und selbstwirksames Leben.

Und genau so geht es weiter.

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10.10.2017
Nadine
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